WCL2015 tambigrendDie Vorfreude auf den Schmudo war bei den Katzen und Katern sehr gross. Nach vielen lässigen Proben, Nähen und Basteln waren die Wäsmali-Chatze in den Startlöchern für die närrischen Tage. Es ist immer wieder aufregend, wenn die fünfte Jahreszeit eingeläutet wird. Sogar Mitglieder der Wäsmali-Chatze, welche schon viele, viele Fasnachtsjahre auf dem Buckel haben, hatten den Fasnacht-Virus nicht im Griff. Einschlafen oder schlafen war fast nicht möglich.

Am 12.02.2015 um 04.15 Uhr besammelten sich einige im Depot der Wäsmali-Chatze und die anderen kamen direkt an den Schiffslandungssteg, wo wir auf das Eintreffen von Bruder Fritschi und seinem Gefolge entgegenbangten. Am Landungssteg wurden wir bereits mit dem ersten "Huereaff" bedient.
Kribbelig, nervös und voller Vorfreude standen wir am Ufer vom wunderschönen Vierwaldstättersee und freuten uns das geniale Einlaufen der Nauen mit dem Fritschifamilie.

Plötzlich ging es schnell. Am Ufer konnte man das Kribbeln der Fasnächtler förmlich spüren und alle blickten gespannt auf die Naue, welche vom See her Richtung Landungssteg kam. Nachdem der Urknall über das Seebecken und die Stadt Luzern gedonnert war, legte die Naue mit Bruder Fritschi und dessen Familie standesgemäss beim Schwanenplatz an und die fasnächtlichen Symbolfiguren machten sich zusammen mit dem Fritschivater auf den Weg Richtung Kapellplatz. Die Fasnacht 2015 war nun offiziell eröffnet!

Dann ging es Ruckzuck. Bruder Frischti sowie sein Gefolge wurden von den vier geladenen Guuggenmusigen, unter anderem auch die Wäsmali-Chatze, mit dem Lied, Sempacher, empfangen. Im Anschluss konnte sich die Wäsmali-Chatze direkt hinter der Fritschifamilie aufstellen und der Marsch Richtung Kapellplatz begann. Als wir am Kapellplatz standen wurden wir von unglaublich vielen Tagwachbesuchern erwartet. Es freute uns sehr, dass so viele Fasnächtler den Weg in die Altstadt gefunden haben. Es war fantastisch. Als Minu, unser Tambourmajor, den Rhythmus kurz vor dem Fritschibrunnen abpfiff und wir unser erstes Lied an der Fasnacht 2015 in Formation spielen durften… folgte wenige Sekunden später der traditionelle "Fözaliräge" und wir konnten dieses Spektakel mit kakophonischen Klängen unterstreichen. Es war für alle Katzen und Kater einfach "rüüdig" schön.

Anschliessend marschierten wir am Fritschibrunnen vorbei über den Rathausplatz zum Weinmarkt an unseren Wagen. Dort erhielten wir ein kleines Apéro und es konnte bereits über die ersten "rüüdig" schönen Momente an der "Lozärner" Tagwache gesprochen werden. Der Wagen wurde durch die Wagenbaugruppe wieder einmal mehr sensationell gebaut und dekoriert. Auf der linken Seite des Wagens wurden extra Haken für die Grinde und Instrumente angebracht, was die Mitglieder unheimlich freute.

Unser Programm bestand aus vielen Terminen und so wurde es uns nie langweilig. Nach einem wunderbaren feinen Frühstück im Waldstätterhof ging es weiter an diverse Auftritte bis wir am Mittag den ersten offiziellen Unterbruch hatten. Viele der Katzen und Kater waren am Nachmittag am Wagen der Wäsmali-Chatze auf dem Weinmarkt anzutreffen. Der/die eine oder andere schlenderte auch mal durch die Stadt um den einen oder anderen Gugger zu treffen oder im irgendwo einen anderen Café zu probieren. Um 17.30 Uhr trafen wir uns im Depot und nahmen das Abendprogramm in Angriff. Nach dem Nachtessen im Unicum gaben wir unser Bestes in der Buobenmatt und marschierten im Anschluss direkt in den Stadtkeller. Der letzte Auftritt um 01.00 Uhr im Schweizerhof war einfach sensationell! Vermutlich hätte niemand wenige Stunden zuvor gedacht, dass das so ein genialer Auftritt wird. Die Wäsmali-Chatze waren noch so fit und zeigten sich von der besten Seite. Nach dem gelungen Auftritt am Schmudo Ball im Hotel Schweizerhof wurde die offizielle Auflösung für den Schmudo 2015 bekanntgegeben. Die Katzen und Kater hatten einen genialen, "rüüdig verreckten Schmudo" erlebt. Das Wetter zeigte sich den ganzen Schmudo hindurch fasnächtlich trocken, jedoch ziemlich kalt. Die Katzen und Kater gingen alle zufrieden und überglücklich nach Hause um zu schlafen, damit die nächsten Fasnachtstage noch mächtig zelebriert werden konnten. [Karin]

Impressionen

Schnappschüsse