201007 WCL ZermattMarathon 72Das schöne Wetter lockte uns auch dieses Jahr in die Berge. Um genau zu sein nach Zermatt, an den Marathon. Aber keine Angst, wir hatten keineswegs vor selbst am Marathon teilzunehmen. Wir waren vielmehr dazu da, die Läufer musikalisch zu motivieren.

Am Freitag dem 16. Julie ging es los. Um halb vier Uhr fuhr unser Zug in Andermatt ab.Bei schönstem Wetter und bester Laune nahmen wir also die Zugfahrt in Angriff. Nach gut dreieinhalb Stunden, einmal umsteigen, dem Verlust von zwei Mitgliedern und der Wiedervereinigung fuhren wir in Zermatt ein. 
Endlich angekommen deponierten wir erst einmal unsere Instrumente und bezogen die Zimmer im Jägerhof. Anschliessend ging es wieder zurück zum Bahnhof und wir hielten unser erstes Ständchen. Schnell waren wir von vielen Zuhörern umzingelt. Sowohl unser Publikum als auch wir waren bestens gelaunt und so gab es die eine oder andere Zugabe.

Nach der langen Reise und dem ganzen Spielen hatten wir langsam hunger. Also ab ins Grampi's zum Abendessen. Gut gesättigt hiess es im Anschluss: Den Rest des Abends zur freien Verfügung. Also nichts wie los um das Zermatt'er Nightlife zu erforschen...

Am nächsten Morgen schlenderten wir nach einem leckeren Frühstück wieder die schönen Gässchen entlang Richtung Bahnhof. Dann hielten sich wieder alle an ihren Instrumenten fest und wir nahmen den Platz vor der Kirche in Beschlag um den Marathonläufern Musikalisch Feuer unterm Hintern zu machen. Viele der Zuschauer wussten gar nicht mehr wo sie hinschauen sollten. Marathon oder Guggemusig???? Ja so manch einer liess den Marathon links liegen.

Genug gespielt, jetzt erklimmen wir den Berg! Natürlich nicht mit Steigeisen und Pickel, sondern viel angenehmer mit der Zahnradbahn. So machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Man könnte meinen wir hätten noch nicht genug gespielt aber auf dem Weg stimmten wir noch den Rosen an und alle machten mit. Das erleichterte uns auch gleich noch das Durchkommen. Ein netter Nebeneffekt. Selbst in der Zahnradbahn verspürten noch einige den Drang zu musizieren. So unterhielten wir die Mitreisenden mit ein paar Liedchen.  

Oben angekommen war es Zeit fürs Mittagessen. Nach einem herrlichen Schmaus bei genüsslichem Wetter, war es Zeit die Marathonläufer anzufeuern. Nach einer kleinen Pause Marco Rima zuliebe, einem Ständchen für das mit ihm befreundete Brautpaar und der Gewissheit, dass die Marathonläufer genug angespornt waren, machten wir uns an den Abstieg. 

Unten angekommen hiess es auch dann schon auf wiedersehn Zermatt, es war ein tolles Wochenende.

Impressionen vom Zermatt Marathon