geschrieben von
Schmudo 20.02.2020 Patrick Bättig

In den frühen Morgenstunden trafen sich die Büsis und Kater der Guggenmusik Wäsmali-Chatze Lozärn beim Steg am See.

Die Lichter wurden gelöscht und die ganze Stadt wartete auf die Naue. Es gab ein bombastisches Feuerwerk inmitten des Sees und der «Sempacher» wurde gespielt. Herrlich wie der Klang der Musik die Stadt erfüllte. Die Wäsmali-Chatzen verkleidet als Märtyrer folgten ihrem Tambi, der als Totengräber verkleidet war. Sie begleiteten die Fritschifamilie auf den Kappelplatz und plötzlich. Pum, Knall, Tätsch! URKNALL, BRÜELEEEEEE!!!! Der Fötzäliräge fiel vom Himmel und tausende Orangen wurden geworfen. In der Formation liefen die Wäsmali-Chatzen zum Wagen auf den Weinmarkt. Dort gab es ein Apéro. Anschliessend liefen sie zur Kornschütte und spielten im Saal mehrere Lieder. Die Leute jubelten, klatschten, tanzten. Was für eine Freude!

Nun hatten die Märtyrer Hunger. Bei einem leckeren Zmorge im Waldstätterhof konnten sie gemütlich die Beine ausstrecken und die Kräfte neu sammeln. Am Wagen angekommen wurden sie von den Tropenblocher mit einem Platzkonzert begrüsst. Danach gingen die Wäsmali-Chatzen auf die Guggerbühne am Mühleplatz und spielten zusammen mit den Glatzis. Um die Mittagszeit verteilten sich die Märtyrer in der ganzen Stadt. Am Wagen wurde der frisch gemachte Tee ausgeschenkt.

Am Abend gab es im «Wilden Mann» ein feines Znacht. Anschliessend spielten sie auf der Guggerbühne auf dem Mühleplatz. Herrlich wie die das Publikum im Takt mitschwang und beim «Senn» mitsang.

Nun ging es an die Wärme in den Stadtkeller. Dort spielten die Wäsmali-Chatze mehrere Leider. Die Leute klatschten Beifall.

Der Letzte Auftritt am Schmudo war in der Buobenmatt. Die Guggenmusik war zwar erschöpft, aber spielten trotzdem aus Leib und Seele. Das Publikum jubelte.

Und schon war der Schmutzige Donnerstag vorbei. Einige Büsis und Kater tranken noch ein Bier oder Tee am Wagen und gingen dann müde, aber zufrieden schlafen.